Judo-Club Peine e.V.
Judo-Club Peine e.V.

Was ist Judo

Die Sportart

Judo ist schon für kleinere Kinder ein ideales Training. Denn ihr Selbstvertrauen steigt ungemein, wenn sie wissen, dass sie bei Raufereien nicht mehr automatisch den Größeren und Stärkeren unterlegen sind. Außerdem beherrschen sie die Kunst des Fallens schon nach einigen Judo-Stunden so gut, dass sie auch Stürze außerhalb des Kurses - zum Beispiel beim Radfahren, Klettern oder Schlittschuhlaufen - viel besser abfangen können. Ein weiterer Vorteil: Aggressionen lassen sich auf spielerische und ungefährliche Weise abbauen. Die Verletzungsgefahr ist äußerst gering. Judo kommt dem Kind auch in der Schule zugute: Es steigert Konzentrationsfähigkeit, Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft. Und das Kind lernt Rücksichtnahme auf andere.

Aber nicht nur Kinder haben viel Spaß und Freude am Judo. Auch viele Erwachsene trainieren bis ins hohe Alter hinein Judo. Durch die große Vielfalt an Techniken gibt es für alle Altersstufen Passendes zur Auswahl. Jede und jeder kann genau so trainieren, wie es die eigenen Möglichkeiten erlauben. Man muss sich einfach nur mal "trauen" und beim Training vorbeischauen!

Die Gürtel

Die Gürtelränge werden in Schüler- und Meistergrade unterteilt. Jeder Schüler beginnt mit einem weißen Gürtel. Nach bestandenen Prüfungen erhält er einen Gürtel dunklerer Farbe. Die 9 Schülergrade reichen von weiß, weißgelb, gelb, gelborange, orange, orangegrün, grün und blau bis zum braunen Gurt. Der Grad eines Meisters ist nicht mehr an der Farbe des Gürtels erkennbar. Wie in vielen anderen Kampfsportarten auch sind sämtliche Gürtel schwarz, was viel mit der fernöstlichen Philosophie zu tun hat. In Deutschland gibt es fünf Dangrade, die durch Prüfungen erreicht werden können, alle Gürtel sind schwarz. Der sechste Dan, der rot-weiße Gürtel, wird nur für besondere Dienste verliehen.

Die Geschichte

Die japanischen Kampfkünste verbinden Ethik, Religion und Philosophie miteinander.
Die Verbindung zwischen Kampfkünsten und Sport ist eine relativ neue Entwicklung. Antike Schriften beziehen sich vielmehr auf eine bestimmte Form der Geistesschulung: Wer bin ich? Was bin ich? Gemeinsam haben alle Kampfsportarten eine Geisteshaltung, die dem Zen-Buddhismus entstammt. Ihr Ziel ist die perfekte Harmonie zwischen Geist und Körper. Daher stammt auch das "Do" im Namen der meisten Sportarten. Do lässt sich mit "Weg", aber auch mit "Grundsatz" oder "Prinzip" übersetzen.
 
Weiterhin kommt in Judo die Silbe Ju zum Ausdruck. Ju bedeutet soviel wie "sanft", "nachgebend" oder "ausweichend". Daher wird Judo auch oft als "Der sanfte Weg" und das Prinzip des Judo als "Siegen durch Nachgeben" bezeichnet. Dies hat seinen Grund in den vielen Techniken, die auf dem Handeln des Gegners basieren. Man versucht also nicht, der Kraft des Gegners standzuhalten, und ihr wiederum mit Kraft entgegenzuwirken, sondern macht sie sich selbst zu Nutze. Ein stark drückender Gegner kann beispielsweise mit wenig Kraftaufwand in die Richtung geworfen werden, in die er drückt. Voraussetzung ist vorheriges ausweichen und damit nachgeben. Kraft gehört also nicht zu den Grundvoraussetzungen, um Judo betreiben zu können.

Die Kampfkunst

Die meisten Techniken des Judo basieren auf den alten Kriegskünsten der Samurai-Kämpfer. Die Kampfkunst der Samurai, entstanden in China, galt jahrelang als eine Art Geheimwissenschaft. Diese geriet nach der Meidschi-Restauration (1868), bei der die Samurai entmachtet wurden, weitgehend in Vergessenheit. Das Wiederaufleben verdanken wir verwunderlicher Weise einem Deutschen. Erwin Bälz (1849-1913), geboren im württembergischen Bietigheim, ging als Mediziner und Anthropologe an die kaiserliche Universität in Tokio, wo er nach einiger Zeit sogar Leibarzt des Kaisers wurde. Negativ fiel ihm auf, daß der Gesundheitszustand seiner Studenten sehr zu wünschen übrig ließ. Er ermutigte sie daher, die alten Kampfkünste zu erlernen.

Die Gründung

Einer seiner Studenten, Jigoro Kano (1860-1938), nahm diese Idee begeistert auf. Er war einer der kleineren und schwächeren Studenten, weshalb ihm eine Sportart, in der es nicht unbedingt auf Kraft ankommt sofort ansprach. Japan befand sich zu dieser Zeit in einer sehr revolutionären Phase, sowohl politisch als auch gesellschaftlich. Da den Samurai 1871 das öffentliche Tragen von Schwertern verboten wurde, gab es einen starken Rückgang auf dem Gebiet der Kampfsportarten.
Daher war es schwer für Kano einen Lehrmeister zu finden. Schließlich fand er Teinosuke Yagi, der ihm die Grundlagen beibrachte. Später studierte er bei Hachinosuke Fukuda, dem Großvater von Keiko Fukuda, die mit dem siebten Dan den höchsten Judograd bekleidet, den je eine Frau erreichte. Nachdem er noch bei zwei weiteren Meistern anderen Stilen begegnete, bildete er sich aus allen Stilen seinen eigenen Weg. Er ließ die meisten auf den Kriegsfall bedachten Techniken wegfallen, und fügte erzieherische Elemente ein, die auf dem Zen-Buddhismus basierten.
 
Damit er seine neue Kampfkunst, unser heutiges Judo, weitergeben konnte, gründete er 1882 eine eigene Schule in Tokio. Diese Schule, der Kodokan, wird heute von Kanos Enkel, Yukimitsu Kano geleitet. Als der Kodokan gegründet wurde, bestand der Dojo, der Trainingsraum, nur aus einer Mattenfläche mit einer Größe von etwa vier mal sechs Metern; im ersten Jahr hatte Kano nur neun Schüler. Heute beträgt die Größe ein Vielfaches, und die Anzahl der Schüler beträgt einige Millionen.

Olympische Sportart

Als olympische Sportart wurde Judo 1964 vom Internationalen Olympischen Komitee als olympische Sportart zugelassen, und noch im gleichen Jahr bei den 18. Olympischen Spielen in Tokio in das olympische Programm aufgenommen.Heute gibt es in jedem größeren Sportverein eine Judo-Abteilung, Judo-Schulen wie in Japan üblich sind eher selten. Turniere und Meisterschaften können dank der hohen Mitgliederzahl im DJB auch schon auf regionaler Ebene stattfinden, und sind gerade in den jugendlichen Altersklassen sehr häufig. Das Mindestalter für offizielle Kämpfe ist in den letzten Jahren ständig gesunken.

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